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vorsicht auf die linien oder vom salsa zum walzer !!! [mkm333]
Geschrieben von Markus Kaufmann   

wolfwil : tv grenchen 2 : 3

da wolfwil für mich leichter zu finden war als däniken, konnte ich mir wieder einmal ein volleyballspiel der grenchner damenanschauen. so machte ich mich guten mutes und in erwartung von 2 punkten, auf die reise nach wolfwil.pünktlich zum einspielen war ich dann auch in der halle und konnte die wolfwiler spielerinnen genaustens unter die lupe

nehmen. das gesehene verstärkte dann auch mein glauben an 2 leicht zu erringende punkte.

 

 

der 1. satz bestätigte dann auch meinen eindruck. relativ problemlos konnte das gästeteam diesen satz nach hause bringen

( 19:25 ). ich war überzeugt um 22.00 uhr mit tschigu, im baracoa, auf den klaren sieg anstossen zu können.

 

was ich dann aber in den sätzen 2 und 3 zu sehen bekam lies mich erstarren und ich war mir nicht mehr sicher, unter welcher sportart ich das gezeigte einordnen sollte. fehlende abstimmung, mangelhafte antizipation und tiefhängene köpfe

prägten den spielverlauf. resultat 25:21 und 25:16 zu gunsten der einheimischen. dieser spielstand und die kreischenden wolfwilerfans ( vorwiegend ältere frauen ) liessen meine stimmung auf den nullpunkt sinken und ich suchte nach einem unauffälligen fluchtweg. dieser führte mich aber am getränkebuffet vorbei, wo mich ein kühles bier zum bleiben überredete.

 

und siehe da ………war es das bier oder die pausenpredigt vom trainer, denn plötzlich sah die welt wieder ganz anders aus. der prozentsatz der verwerteten angriffsbälle stieg und in der verteidigung wurde plötzlich wieder gekämpft.

andrea und petra setzten einige knaller knapp an die linie und so konnte sich auch der 1. schiedsrichter noch in szene setzen. ein paar entscheide dokumentierten doch seine offensichtlich vorhandene sehschwäche. zwei dieser merkwürdigen entscheide konnte domä mittels augenzwickern zum 2. schiri noch beeinflussen. die grenchen damen liessen sich nicht mehr beirren und gewannen die beiden letzten sätze. ( 24:26 und 9:15 )

 

 

betrachtungen eines volleyball-laien

 

die nr. 9 beim smash : vorsichtig tänzelt sie sich mit kurzen salsaschritten richtung ball und kommt danach meistens unterhalb des balles zum stehen. auf grund dieser absprungposition bewegt sich ihr körper tendenziell mit etwas rücklage eher weg vom ball. dies führt dann oftmals zu turbulenzen zwischen schlagarm und ball. den daraus resultierenden smash könnte man gelegentlich auch als notfinte oder troubleshot bezeichnen.

 

vorschlag : vielleicht wäre es sinvoller, wenn der letzte schritt zum ball, beim smashen, etwas länger und dynamischer wäre.           (zu beobachten bei einer standardtanzveranstaltung unter dem programmpunkt wienerwalzer )

 

 

die linie als stolperstein

 

bei miri, petra und andrea bin ich mir nicht im klaren ob sie sich der gefahr bewusst sind in die sie sich begeben, wenn sie zum sprung ansetzen. da ihre sprunghöhe eher in den tieferen regionen angesiedelt ist, besteht eine akute stolpergefahr.

auch müsste man die überlegung anstellen, allenfalls die spielfelder zu verlängern. damit würde sich die wahrscheindlichkeit, dass ca. 50 % der smashs den boden erreichen bevor sie an die hallenrückwand prallen, um einiges vergrössern.

 

anmerkung bei allen spielerinnen ist genügend potenzial vorhanden, das mittels gezieltem sprung-, karft-undkoordinationstraining gefördert werden könnte. auch regi könnte sich einige harte zusammenstösse mit mitspielerinnen

ersparen, wenn sie statt eines zaghaften hallo ig glaubä villicht i hanä, ein laut und deutliches ja rufen würde !!!

 

als treuer fan hätte ich schon erwartet, dass mir domä, nach dem spiel, ihr schweissband ( als souvenier ) zuwirft. stattdessen musste ich mich mit einem klebrigen fingertapekneuel begnügen.

 

 
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